Ernährung nach TCM
Deine Nahrungsmittel sind Deine Heilmittel
Hippokrates von Kos (460 - etwa 377 v. Chr.), griechischer Arzt, »Vater der Heilkunde«
Ganz ähnlich sieht es die Traditionelle chinesische Medizin, hier wird Nahrung und Medizin nicht unterschieden.
In den westlichen Ländern wird zu Beurteilung von Nahrungsmitteln vorwiegend auf quantitative Angaben Wert gelegt, beispielsweise über die Kalorienmenge, den Anteil an Kohlenhydraten, Fetten, Eiweißen, Mineralien, Vitamine und das Vorkommen von Spurenelementen.
In der Chinesischen Ernährungslehre werden Lebensmittel unter energetischen Gesichtspunkten betrachtet. Jedes Lebensmittel ist von einem Geschmack und einem Temperaturverhalten gekennzeichnet.
- Die TCM-Ernährung zielt vor allem darauf ab, „die Mitte“ zu unterstützen und beteiligte Organe günstig zu beeinflussen.
- Es existiert eine positive Wirkung von warmen Mahlzeiten.
- Es werden individuell zugeschnittene Rezepte erstellt oder Empfehlungen für bestimmte Nahrungsmittel ausgesprochen, die der vorliegenden Dysbalance bzw. Erkrankung entgegenwirken.
- Die TCM-Ernährung eignet sich für jedes Alter.
- Die TCM-Ernährung kann präventiv, in der Rehabilitation oder bei bereits vorliegenden Erkrankungen angewandt werden.
- Die Chinesische Ernährungslehre ist einfach anzuwenden.
Die Chinesische Ernährungslehre ordnet jedem Lebensmittel mindestens einen Geschmack und damit verbunden auch eine bestimmte energetische Wirkrichtung zu: sauer leitet nach innen und unten, bitter nach unten, süß verteilt in alle Richtungen, scharf leitet nach oben und außen, salzig in die Tiefe.
Neben der Wirkung der Geschmäcker werden jedem Lebensmittel auch thermische Wirkungen zugeschrieben: zum Beispiel wirkt Knoblauch erhitzend und Tomaten kühlend. Durch die Verarbeitung der Lebensmittel, also durch Kochen, Dünsten, Braten etc. kann sich die ursprüngliche thermische Zuordnung auch ändern.
Lebensmittel verfügen über weitere Wirkungen, die sich gezielt therapeutisch einsetzen lassen. So können sie zum Beispiel kühlen, erwärmen, befeuchten, trocknen bzw. das Yin oder das Yang fördern. Auf Basis der Diagnose werden gezielt Lebensmittel ausgewählt, die individuelle Leiden lindern sollen und als gesundheitsfördernd erachtet werden.
Aus rechtlichen Gründen weise ich darauf hin:
Wie die meisten Naturheilverfahren wird die Traditionelle Chinesische Medizin in ihren verschiedenen Therapieformen von der Schulmedizin nicht anerkannt. Sie gehört nicht zum allgemeinen medizinischen Standard. Wissenschaftliche Beweise seien noch nicht ausreichend erbracht worden und die Wirksamkeit ist nicht hinreichend gesichert und anerkannt.
Aus rechtlichen Gründen weise ich darauf hin:
Wie die meisten Naturheilverfahren wird die Traditionelle Chinesische Medizin in ihren verschiedenen Therapieformen von der Schulmedizin nicht anerkannt. Sie gehört nicht zum allgemeinen medizinischen Standard. Wissenschaftliche Beweise seien noch nicht ausreichend erbracht worden und die Wirksamkeit ist nicht hinreichend gesichert und anerkannt.